Wir sind auf hoch­präzise Simulations­software für Lithium-Ionen-Batterien spezialisiert. Ob Smart­phone, Akku­schrauber oder E-Bike – unsere Software löst zentrale Problem­stellungen der Batterie­system­entwicklung. Dies beinhaltet die schnelle und fundierte Beantwortung typischer Fragen:

  • Welche Zell­technologie ist für eine spezifische Anwendung am besten geeignet?
  • Wie sieht das optimale Batterie­pack­design aus?
  • Mit welchen Betriebs­strategien wird die Lebens­dauer der Batterie erhöht?
  • Wie werden innovative Schnell­lade­verfahren entwickelt?
  • Wie wird in komplexen Gesamt­systemen der sichere Betrieb unter allen Umständen garantiert?

TECHNOLOGIE

Unsere Software basiert auf dem Grund­gedanken, alle relevanten Vorgänge in Lithium-Ionen-Batterien präzise zu beschreiben und virtuell abzubilden. Das ist hoch­kompliziert: Physikalische, chemische und thermo­dynamische Prozesse sind betriebs­bedingungs- und alterungs­abhängig komplex verkoppelt. Alles passiert gleich­zeitig und läuft auf unter­schiedlichen Längen- und Zeit­skalen ab: in Elektroden­partikeln, die nur wenige Mikro­meter groß sind, bis hin zu Abläufen im Zentimeter­bereich auf Zell- und Pack­größe. Manche Prozesse dauern dabei nur wenige Milli­sekunden, andere benötigen Monate.

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Unsere Kunden erhalten unsere Modelle als angepasste Software für ihre gewohnte Entwicklungs­umgebung. Durch optimierte Parametrierungs­verfahren passen wir unsere Modelle schnell und unkompliziert an kunden­spezifische Zellen an und weisen die Modell­validität nach. Durch flexible Schnitt­stellen und Simulations­zeiten im Sekunden­bereich fügt sich unsere Software nahtlos in die industriellen Forschungs- und Entwicklungs­prozesse unserer Kunden ein.

physikalische
Zellmodelle

Unsere Modelle beschreiben nicht nur das Ver­halten der Zelle, sondern bilden alle relevanten physikalischen Vor­gänge immer präzise ab, selbst unter extremen Bedingungen, wenn her­kömmliche Batterie­modelle versagen: bei hohen Strömen, hohen und niedrigen Lade­zuständen und im gesamten Temperatur­bereich.

umfassende
Analysen

Unsere Software stellt für die Batterie­system­entwicklung hoch­relevante Informationen bereit, die auf anderen Wegen nicht zugänglich sind. Beispiele sind die Temperatur- und Lade­zustands­verteilung der Zelle oder die Lage der Halb­zellen­potentiale. Die Kenntnis dieser Größen ermöglicht die gezielte Ver­hinderung von Alterung, z.B. durch Lithium-Plating.

unterschiedliche
Alterungsmechanismen

Unsere Modelle berücksichtigen unter­schiedliche Alterungs­mechanismen und können so das Ver­halten gealterter Zellen realistisch vorher­sagen.

nachgewiesene
Validität

Industrielle Forschung und Entwicklung lässt sich nur dann modell­gestützt durchführen, wenn die zugrunde­liegenden Modelle valide sind. Für die Zellen unserer Kunden weisen wir daher stets die Modell­validität nach und quanti­fizieren in ausführlichen Mess­reihen die Modell­genauigkeit.

kundenspezifische
Parametrierung

Wir parametrieren unsere Modelle schnell und un­kompliziert spezifisch für die Zellen unserer Kunden.

einfache
Bedienung

Die Bedienung unserer Software ist intuitiv und einfach. Durch unser grafisches Inter­face können komplexe Frage­stellungen schnell be­antwortet werden, ob von Batterie­experten, Funktions­entwicklern oder Praktikanten.

flexible
Schnittstellen

Die Integration unserer Modelle in die Entwicklungs­umgebungen unserer Kunden ist einfach möglich. Über flexible Schnitt­stellen können Anfangs- und Rand­bedingungen für Einzel­zellen oder Packs beliebig vorgegeben werden. So erlauben unsere Modelle unter­schiedlichste Simulationen.

kurze
Simulationszeiten

Unsere Modelle werden bei maximaler Präzision und hoher Detail­tiefe selbst auf normalen Arbeits­platz-PCs im Bereich weniger Sekunden simuliert. Die Arbeit mit unserer Software ist so ohne störende Warte­zeiten möglich.

VORTEILE

Als Start-up arbeiten wir derzeit für aus­gewählte Leit­kunden aus Deutsch­land. Unsere Kunden setzen unsere Soft­ware als virtuelle Batterien ein und sparen sich auf­wendige und lang­wierige Messungen. Ihre Batterie­system­entwicklung ist konsequent modell­gestützt, wird dadurch schneller, flexibler, sicherer und führt zu besseren Produkten. So leisten wir unseren Beitrag zum Erfolg unserer Kunden.

Technologievorsprung
ausbauen

Mit unserer Software lassen sich Innovations­potentiale neuer Ideen unkompliziert bewerten und komplexe Funktionen deutlich schneller entwickeln. Unsere Kunden bauen so ihren Technologie­vorsprung aus.

Sicherheit
erhöhen

Unsere Kunden überwachen ihre Batterien während des Betriebs. Ihre Sicherheits­funktionen entwickeln sie mit unserer Software, erkennen kritische Betriebs­zustände früh­zeitig und entwerfen maß­geschneiderte Strategien, um den sichereren Betrieb unter allen Bedingungen zu gewähr­leisten.

Ladestrategien
entwickeln

Batterien werden in vielen Applikationen schnell auf­geladen und dürfen dabei keinen Schaden nehmen. Mit unserer Soft­ware ent­wickeln unsere Kunden alterungs­minimale Schnell­lade­ver­fahren für ihre Batterie­packs.

Systemkomplexität
beherrschen

Häufig werden Batterie­packs mit verschiedenen Lade­geräten und in unter­schiedlichen Applikationen betrieben. Unsere Kunden stellen mit unserer Software die Bau­kasten­kompatibilität simulations­basiert sicher.

Marktanteil
erhöhen

Unsere Kunden platzieren neue Technologien früh­zeitig am Markt. Unsere Software hilft ihnen Innovations­ideen bei hoher Qualität äußerst schnell zur Markt­reife zu führen. So verbessern sie die markt­relevanten Produkt­eigenschaften, differenzieren sich von der Konkurrenz und erhöhen ihren Markt­anteil.

Testzeit
verkürzen

Unsere Simulationen sind bedeutend schneller als Echtzeit­tests. Daher führen unsere Kunden umfassende simulations­basierte Test­szenarien mit einzelnen Zellen, Batterie­packs und Gesamt­systemen in einem Bruch­teil der Zeit durch.

Entwicklungsrisiken
minimieren

Mit unserer Software können bereits während des System­designs einzelne Funktionen und Sub­systeme umfassend getestet werden. Unsere Kunden erkennen Design­fehler dadurch früh­zeitig und senken die Fehler­wahrschein­lichkeit in ihrer Design- und Produktions­validierung signifikant.

Entwicklungskosten
senken

Unsere Software senkt die Kosten der Batterie­system­entwicklung an zahl­reichen Stellen. Beispiels­weise reduzieren unsere Kunden den Aufwand des Prototypen­baus, sparen sich umfassende Labor­messungen und verkürzen die Entwicklungs­zeit.

Alterung verhindern

Know-How ausbauen

innovative Ladestrategien entwickeln

komplexe Systeme beherrschen

max. Performance ohne Sicherheitskompromisse

neue Funktionen entwickeln

automatisiert und schnell testen

Entwicklungszeiten und -kosten senken

UNTERNEHMEN

Die Batemo GmbH wurde im März 2017 durch Dr.-Ing. Michael Schön­leber und Dr.-Ing. Jan Richter als voll­ständig eigen­finanziertes Unter­nehmen in Karls­ruhe gegründet. Die Gründer:



Dr.-Ing. Jan Richter hat am Karls­ruher Institut für Techno­logie (KIT) Elektro- und Informations­technik studiert. Er ver­tiefte sich mit dem Fokus Elektro­mobilität in den Themen­feldern elektro­chemische Energie­speicherung, Leistungs­elektronik und elektrische Maschinen. Im Studium war er jeweils für ein halbes Jahr am Dalian Institute of Chemical Physics in China und in den USA für Mercedes-Benz Research & Development North America tätig.
Seine Promotion absolvierte er mit Auszeichnung am Elektro­technischen Institut (ETI) des KIT über die Modell­bildung, Parameter­identifikation und Regelung hoch aus­genutzter Synchron­maschinen. Für seine Forschung wurde er mit dem PCIM Young Engineer Award aus­gezeichnet. Im Rahmen seiner Tätig­keiten ent­wickelte er für einen Tier-1 Automobil­zulieferer ein modell­gestütztes Entwicklungs­werkzeug für Leistungs­elektronik und Elektro­motoren. Im Studium und der Promotion war er Stipendiat der Studien­stiftung des deutschen Volkes.


Dr.-Ing. Michael Schön­leber hat am Karls­ruher Institut für Technologie (KIT) Elektro- und Informations­technik studiert und die Schwer­punkte seines Studiums auf Elektro­chemie und System­theorie mit dem Fokus Lithium-Ionen-Batterien gelegt. Während des Studiums war er im Batterie­bereich für ein Jahr für die Robert Bosch LLC in den USA tätig. Ausgezeichnet wurde er mit dem Continental Auto-Motivated Student Award und als Jahrgangs­bester des Diplom­studiengangs mit dem Siemens Energy Award.
Seine Promotion absolvierte er mit Aus­zeichnung am Institut für Werk­stoffe der Elektro­technik (IAM-WET) des KIT. Er beschäftigte sich wissen­schaftlich mit dem Nieder­frequenz­verhalten von NMC-Kathoden und der Alterung von Lithium-Ionen-Batterien in einem Industrie­projekt mit einem Automobil­hersteller. Für seine Promotion wurde er mit dem Carl-Freudenberg-Preis ausgezeichnet.

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